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# US-Inflation im Juli nur noch 3,4 Prozent, Kernrate fällt auf 2,5
- URL: https://www.aktienbeobachter.de/us-inflation-juli-nur-noch-34-prozent/
- Published: 2026-08-12T12:45:00.000Z
- Updated: 2026-08-18T20:13:09.000Z
- Description: Das BLS meldet plus 0,1 Prozent zum Vormonat nach minus 0,4 im Juni. Energie verbilligt sich, Benzin bleibt im Jahresvergleich teuer.
- Author: Wall Street Wire
- Tags: News, Makro

Die US-Inflation hat im Juli nachgelassen. Das Bureau of Labor Statistics ([BLS](https://www.bls.gov/news.release/archives/cpi%5F08122026.htm?ref=aktienbeobachter.de)) hat am Mittwoch den Verbraucherpreisindex für städtische Verbraucher (CPI-U) veröffentlicht. Saisonbereinigt stiegen die Preise um 0,1 Prozent, nach minus 0,4 Prozent im Juni.

Im Zwölfmonatsvergleich legte der Gesamtindex um 3,4 Prozent zu, nach 3,5 Prozent bis Juni. Die Jahresraten gelten vor saisonaler Bereinigung. Die Sperrfrist endete um 8:30 Uhr Ostküstenzeit.

Die Kernrate ohne Nahrung und Energie stieg im Juli um 0,2 Prozent zum Vormonat, nach einem unveränderten Juni. Binnen zwölf Monaten lag sie bei 2,5 Prozent, nach 2,6 Prozent bis Juni. Damit fällt die Kernteuerung weiter, bleibt aber über dem Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank.

Wohnkosten trugen den monatlichen Anstieg maßgeblich. Der entsprechende Index stieg um 0,1 Prozent und erklärte laut BLS rund zwei Drittel des Plus beim Gesamtindex. Mieten und die implizite Eigentümermiete zogen jeweils um 0,3 Prozent an. Übernachtungen außer Haus verbilligten sich um 2,8 Prozent. Binnen Jahresfrist stiegen die Wohnkosten um 3,2 Prozent.

Energie verbilligte sich im Juli um 1,5 Prozent, nach minus 5,7 Prozent im Juni. Benzin fiel um 2,9 Prozent zum Vormonat. Erdgas stieg um 0,7 Prozent, Strom um 0,1 Prozent. Im Jahresvergleich bleibt Energie teuer: plus 14,7 Prozent, getrieben von Benzin mit plus 24,6 Prozent. Erdgas lag um 4,3 Prozent über dem Vorjahr, Strom um 4,2 Prozent.

Nahrungsmittel verteuerten sich um 0,1 Prozent zum Vormonat und um 3,0 Prozent zum Vorjahr. Essen zu Hause gab um 0,1 Prozent nach, Essen außer Haus stieg um 0,3 Prozent. Binnen Jahresfrist verteuerte sich Essen zu Hause um 2,7 Prozent, Essen außer Haus um 3,4 Prozent.

Neben Wohnen zogen medizinische Versorgung, Flugtickets, Kommunikation, Bildung und Freizeit an. Die medizinische Versorgung stieg um 0,4 Prozent, nach minus 0,1 Prozent im Juni. Krankenhausleistungen legten um 0,5 Prozent zu, Ärzte um 0,2 Prozent. Rezepte fielen um 0,8 Prozent. Flugtickets stiegen um 2,2 Prozent und lagen binnen Jahresfrist um 25,5 Prozent höher. Kfz-Versicherungen gaben um 0,3 Prozent nach.

Gebrauchte Pkw und leichte Nutzfahrzeuge stiegen um 0,4 Prozent, neue Fahrzeuge um 0,1 Prozent. Bekleidung legte um 0,1 Prozent zu. Die medizinische Versorgung lag binnen zwölf Monaten um 1,7 Prozent höher, Freizeit um 2,6 Prozent.

Unbereinigt lag der CPI-U im Juli bei 333,918 Punkten (1982-84=100) und war gegenüber Juni unverändert. Der Index für städtische Lohnempfänger (CPI-W) stieg binnen Jahresfrist ebenfalls um 3,4 Prozent. Der verkettete C-CPI-U legte um 3,3 Prozent zu.

Die nächste CPI-Veröffentlichung für August 2026 ist für Freitag, den 11\. September 2026, um 8:30 Uhr Ostküstenzeit angesetzt.